Wie merkt man, dass Kaninchen Fieber haben?

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Sollte dein Kaninchen Fieber haben, kann sich das Verhalten deines Kaninchens verändern wie zum Beispiel, dass es sich zurückzieht oder nicht mehr Fressen möchte. Ebenso können trübende Augen oder Gewichtsabnahme auf Fieber oder auf eine Krankheit hindeuten.

Die Durchschnittstemperatur bei Kaninchen beträgt 38,5 bis 39,5 Grad Celsius. Sollte dein Kaninchen darüber eine Temperatur haben, ist es wichtig, dass deinen Tierarzt umgehend informierst und dir tierärztlichen Rat einholst. 

Sollte die Temperatur über 40 Grad Celsius liegen, solltest du deinem Kaninchen viel Wasser zum Trinken geben und deinen Tierarzt informieren.

Ob dein Kaninchen Fieber hat, kannst du nicht direkt erkennen. Sollte sich dein Kaninchen anders als üblich Verhalten zum Beispiel, dass es sich zurückzieht oder in einer Ecke kauert, kann es durchaus auf Fieber oder auf eine Krankheit hindeuten.

Auch wenn dein Kaninchen deutlich weniger frisst oder beim Freilauf das Gehege nicht verlassen möchte, ist Vorsicht angesagt und du solltest dein Kaninchen besonders gut im Auge behalten. 

Sollte dein Kaninchen kein Hunger haben oder sich das Verhalten verändert haben, kann es auf Fieber sowie auf eine Krankheit hindeuten.

Aber auch andere Symptome wie Gewichtsabnahme, trübende Augen oder ständiges Niesen deines Kaninchens kann auf Fieber oder auf eine Krankheit wie eine Erkältung hindeuten. 

Ebenso solltest du achtsam sein, wenn dein Kaninchen humpelt, sich nicht hochheben lässt oder der Kot deines Kaninchens breiig oder besonders stark riecht. Hier kann es sein, dass dein Kaninchen krank oder hohes Fieber hat. 

Warum hat mein Kaninchen warme Ohren?

Dein Kaninchen hat warme Ohren, da es über die Ohren seine Körpertemperatur regelt. Ist deinem Kaninchen warm, werden auch die Ohren deines Kaninchens zwangsläufig wärmer. 

Dass dein Kaninchen warme Ohren hat, bedeutet nicht gleich, dass es Fieber oder eine Krankheit hat. 

Die Ohren deines Kaninchens spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur. Sie sind sehr dünnhäutig und haben zahlreiche Blutgefäße, die das Außenohr entlanglaufen. Dieses hat den Vorteil, dass die Hasenohren einen erheblichen Anteil des notwendigen Wärmeaustausches des Hasenkörpers ermöglichen. Somit dehnen sich dich die Blutgefäße an besonders warmen Tagen aus, um die Wärme abzugeben und ziehen sich bei kalten Tagen zusammen. Dadurch kann dein Kaninchen seine gewöhnliche Körpertemperatur beibehalten.

Warme Ohren bedeuten, dass deinem Kaninchen zurzeit sehr warm ist und dass die Wärme über die Ohren abgegeben wird. 

Fühlen sich die Ohren deines Kaninchens dagegen kalt an, ist deinem Kaninchen auch in dieser Situation kalt. 

Warme Ohren deines Kaninchens deuten nicht auf Fieber oder auf eine Krankheit hin.

Jedoch sind die Änderungen der Ohrentemperaturen etwas ganz Normales und deuten nicht gleich auf Fieber oder auf eine Krankheit hin.

Was sind typische Krankheiten bei Kaninchen?

Typische Krankheiten bei Kaninchen sind Pilzbefall, Zahnprobleme, Milbenbefall, Durchfall, Erkältung oder auch Augenkrankheiten und Zahnprobleme. 

Erkältungen:

Anzeichen:

Kaninchen haben bei einer Erkältung fast die gleichen Symptome wie wir Menschen auch. Eine triefende Nase, Atemnot, Husten oder klebrige Augen deuten bei einem Kaninchen auf eine Erkältung hin und sollte von einem Tierarzt behandelt und untersucht werden. 

Was es zu bedeuten hat, wenn dein Kaninchen eine feuchte Nase hat und ob es gleich eine Erkältung ist, erklären wir dir in unserem aktuellen Artikel Kaninchen Nase feucht

Ursachen:

Der Grund für eine Erkältung bei Kaninchen könnte sein, dass sich der Käfig im Luftzug befindet oder der Untergrund vom Käfig zu kalt ist. Aber auch durch einen erkälteten Menschen kann sich dein Kaninchen leicht anstecken. Außerdem führt eine mangelnde Käfighygiene, zu hoher Stress sowie ein geschwächtes Immunsystem schnell zu einer Erkältung. 

Heilung:

Ein Tierarztbesuch ist ein Muss bei einer Erkältung deines Kaninchens. Der Tierarzt kann durch Hilfe von Antibiotika dein Kaninchen wieder gesund machen.  

Pilzbefall:

Anzeichen:

Meistens haben die Kaninchen kreisrunden und ringförmigen Haarausfall zu beklagen. Zuerst sind vom Pilzbefall die Gliedmaßen, Schnauze und Ohren betroffen und weitet sich dann auch auf den Rücken und Bauch aus. Ein häufiges und starkes Kratzen ist ebenfalls ein Symptom für einen Pilzbefall. 

Ursachen:

Durch ein geschwächtes Immunsystem des Kaninchens wird ein Pilzbefall begünstigt. Auch können andere Krankheiten und eine falsche Ernährung (zum Beispiel zu viel Zucker in Fertigpackungen) einen Pilzbefall erleichtern. Ebenso führt ein zu großer Stress durch ständigen Umzug oder zu wenig Auslauf und Bewegung zu einem geschwächten Immunsystem, was den Pilzbefall begünstigt.   

Heilung: 

Gehe auf jeden Fall mit deinem Kaninchen zum Tierarzt. Der Tierarzt kann dir genau sagen, um welchen Pilzbefall es sich handelt und dir dementsprechend ein Medikament verschreiben. 

Sollte dein Kaninchen Haarausfall haben, kann es mit Milben oder einem Pilzbefall zu tun haben, dieses haben wir für dich in unserem aktuellen Artikel Warum hat mein Kaninchen Haarausfall? zusammengefasst.

Blasenentzündung:

Anzeichen:

Bei einer Blasenentzündung deines Kaninchens kannst du beobachten, dass es ihm schwerfällt zu urinieren. Auch wirst du feststellen, dass der Urin sehr stark riecht und dass dein Kaninchen keinen Appetit mehr verspürt. 

Ursachen:

Die häufigste Ursache bei Blasenentzündungen sind bakterielle Infektionen. Diese kommen bei Weibchen häufiger vor als bei den männlichen Kaninchen

Heilung:

Eine genaue Untersuchung geschieht durch den Tierarzt. Dieser verabreicht Antibiotika oder eine Aufbauspritze, um den Flüssigkeitsmangel auszugleichen. 

Zahnprobleme:

Anzeichen:

Eine weitere typische Krankheit für Kaninchen sind Zahnprobleme. Diese tauchen bei Kaninchen sehr häufig auf. Anzeichen hierfür sind tränende Augen, deutlich mehr Speichel am Kinn sowie Appetitlosigkeit. 

Ursachen:

Die Zähne wachsen ein Leben lang und müssen immer wieder abgerieben werden. Dies geschieht, indem dein Kaninchen an Zweigen, Holz oder anderen Ästen knabbert. Dabei werden die Zähne, die zu hochgewachsen sind, wieder abgerieben. Bekommt dein Kaninchen zu wenig zum Knabbern, können sich die Zähne nicht mehr abreiben und es kommt zu schwierigen Zahnproblemen. 

Heilung:

Bei Kaninchen wachsen die Zähne ein Leben lang und werden durch das Nagen und Kauen immer wieder ab geschleift. Hier ist es wichtig, dass du deinen Tierarzt kontaktierst und dir ärztlichen Rat einholst. Sollte dein Kaninchen weiterhin zu wenig fressen, kann es schwere gesundheitliche Folgen haben. Zur Not kannst du auch als Vorbeugung die Zähne bei deinem Tierarzt verkürzen lassen. 

Um Zahnprobleme vorzubeugen, können wir dir das tolle Buch „Kaninchen-Apotheke“* von Ursula Glauser. Sie beschreibt wunderbar, was du alles für gesunde Zähne bei deinen Kaninchen machen kannst und hat tolle Tipps für dich parat.

Verstopfung:

Anzeichen:

Bei einer Verstopfung ist das häufigste Symptom, dass dein Kaninchen nicht mehr richtig ausscheidet und es ihm sichtbar Schmerzen bereitet. Der Kot ist bei Verstopfung härter und kleiner als normalerweise. Auch erkennt man häufiger einen aufgeblähten Bauch am Kaninchen, der verhärtet ist. 

Ursachen:

Kaninchen haben einen Stopfdarm, dass bedeutet, sie müssen immer wieder Nahrung aufnehmen, um ihren Verdauungstrakt in Bewegung zu halten. Durch die Nahrungsaufnahme wird der alte Kot ausgeschieden und macht Platz für neue Nahrung. 

Ursachen sind meistens eine falsche Ernährung deines Kaninchens. Zu viel trockenes Heu und nicht saftiges Frischfutter können zu einer Verstopfung führen. Auch ein Flüssigkeitsmangel kann Verstopfung hervorrufen. 

Aber auch andere Krankheiten wie Übergewicht, Infektionen, Milbenbefall oder Zahnprobleme können bei Kaninchen Verstopfungen verursachen. Auch Bewegungsmangel ist eine häufige Ursache. 

Heilung:

Bei einer Verstopfung ist es sehr wichtig, deinem Tierarzt Bescheid zu geben, damit dieser dein Kaninchen untersuchen kann. Der Tierarzt kann Medikamente verschreiben oder eine Futterumstellung anordnen. 

Wenn du noch mehr über Krankheiten und Symptomen bei Kaninchen erfahren möchtest, können wir dir das interessante Wissensbuch „Leitsymptome beim Kaninchen“* sehr empfehlen. Es zeigt dir ganz genau auf, bei welchen Symptomen großer Handlungsbedarf besteht und erklärt die einzelnen Krankheiten sehr deutlich.

Hier haben wir für dich unsere beliebtesten Artikel in einer tollen Übersicht zusammengefasst:

Zusammenfassung – Wie merkt man, dass Kaninchen Fieber haben?

Sollte dein Kaninchen Fieber haben, kann sich das Verhalten deines Kaninchens verändern wie zum Beispiel, dass es sich zurückzieht oder nicht mehr Fressen möchte. Ebenso können trübende Augen oder Gewichtsabnahme auf Fieber oder auf eine Krankheit hindeuten.

Die Durchschnittstemperatur bei Kaninchen beträgt 38,5 bis 39,5 Grad Celsius. Sollte dein Kaninchen darüber eine Temperatur haben, ist es wichtig, dass deinen Tierarzt umgehend informierst und dir tierärztlichen Rat einholst.

Dein Kaninchen hat warme Ohren, da es über die Ohren seine Körpertemperatur regelt. Ist deinem Kaninchen warm, werden auch die Ohren deines Kaninchens zwangsläufig wärmer. 

Dass dein Kaninchen warme Ohren hat, bedeutet nicht gleich, dass es Fieber oder eine Krankheit hat.

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